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Mobirise

Master Thesis

Design im Problemlösungsprozess.
Untersuchung zur Prozessoptimierung und
Innovationsmöglichkeiten
für das futureLAB
der Daimler AG

Wie reagiert die Daimler AG auf den globalen Wettbewerbsdruck der Industrie im Hinblick auf die Digitalisierung und Vernetzung von Produktionssystemen? Warum sollte ein Unternehmen sich dem allgemeinen Innovationsstreben der Märkte anschließen? Was beinhalten die Handlungsspielräume des Unternehmens, wenn es sich die Start-Up-Kultur oder der New Work- Bewegung zum Vorbild nähme?


Agilität, try & error, Design Thinking und Kreativität – Begriffe, die sich über ihr „genuines Feld” hinweg ausdehnen und mit anderen Branchen und Bereichen verschmelzen. Die Daimler AG untersucht diese Fragen und vollzieht einen Unternehmenskulturwandel. Eine Initiative, die dadurch entsteht, ist das futureLAB in Stuttgart: Ein Ideen- und Innovationslabor, das als eine firmeninterne Beratung zu innovativen und agilen Arbeitsweisen fungiert. Das futureLAB schult Führungskräfte und Sachbearbeiter verschiedener Abteilungen des Produktionssystems in themengeleiteten und individualisierten Design Thinking-Workshops, um sie zum „kreativen Lösungsprozess zu befähigen”. Während darin die Produktionsprozesse optimiert werden, soll bei den Mitarbeitern insbesondere der Perspektivenwechsel von konventionellen Unternehmerdenkweisen und Arbeitsmethoden angeregt werden. Sie werden eingebunden in Planungs- und Umsetzungsaufgaben und dürfen in einem geschützten Raum mit Ideen experimentieren.


Doch (wie) funktioniert das?
Um die Handlungen des futureLAB zu verstehen, müssen Situationen, Ziele, Strukturen, Organisation, Kommunikation und Kontexte in Beziehungen gebracht werden. Eine umfassende futureLAB-Kundenanalyse definiert und beschreibt die bestehenden Probleme und Bedürfnisse der Kundengruppe, welche Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten des Produkts geben.
Darauf basierende Produkt- und Umfeldanalysen ermöglichen den Abgleich des aktuellen Serviceangebot hin zu zukunftsfähigen Maßnahmen, die ein erweitertes Produktangebot eröffnen, das den „wahren Bedürfnissen” der Nutzer entspricht.

Das Ergebnis der Thesis ist eine ausführliche Analyse über die Zukunfts-fähigkeit der aktuellen Strukturen des futureLAB und eine Bewertung seiner Handlungen, die Innovation hervorbringen sollen. Die Synthese dieser Aspekte mündet in einer Customer Journey mit Fokus auf dem bestmöglichen Nutzererlebnis und die Erstellung eines verbesserten Workshop-Konzepts, das kreative Arbeitsmethoden aus dem Design Thinking Bereich bereitstellt. Design im Problemlösungsprozess.
Untersuchung zur Prozessoptimierung und Innovationsmöglichkeiten für das futureLAB der Daimler AG

Mobirise

Master Projekt
InBox

Die Innovations Box der
Hochschule für Technik,
Wirtschaft und

Gestaltung Konstanz 

Zusammen mit dem Institut für Strategische Innovation und Technologie-management (IST) der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) und Kilometer 1, der Start Up-Initiative der HTWG Konstanz und der Universität Konstanz, mit Unterstützung von Christoph Selig, haben wir, Melanie Fischer und Sophie Mehlhart, eine Innovations-Box zum Thema Start Up entwickelt. Im Rahmen des Master-Moduls Independent Studies und begleitet durch Prof. Brian Switzer haben wir das Thema selbstständig bearbeitet und umgesetzt.
 
Das Ziel war es, den interessierten Studierenden eine Tool-Box mit  
Methoden und Hintergrundinformationen zum Thema zu bieten, um das 
souveräne, eigenständige Arbeiten und somit den Innovationsprozess zu
fördern. Diese Box sollte Wissen vermitteln und die Generierung sowie
Umsetzung von Ideen effektiver gestalten. Eine Anwendung der Box war
vor allem in der Vorgründungsphase eines Start Ups in einem universitären
Umfeld und im Hochschulkontext vorgesehen. Durch Übungen und Werkzeuge sollten die Studierenden motiviert und geschult werden, ihre Ideen in die Tat umzusetzen und innovativ zu handeln. Der Einsatz der Tool Box bei einem Innovationswettbewerb initiiert von Kilometer 1 und der Hochschule Konstanz im Herbst 2017 stellte eine weitere Zielsetzung dar. 

Kommunikationsinhalte der InBox

Die Innovations-Box soll den Studierenden der HTWG Konstanz helfen,
Ideen zu entwickeln, zu bewerten und zu schärfen. Mithilfe von Hinter-grundinformationen, Kreativitätstechniken und Bewertungsmethoden unterstützt die Innovations-Box das souveräne und eigenständige Arbeiten und fördert damit den Innovationsprozesses. Diese Zielsetzungen sollten
an der HTWG 
Konstanz nicht über die Box, sondern auch über Zusatzinfor-mationen, einschlägigen Veranstaltungen und Betreuung etabliert werden. Die vorhandene Eigenmotivation der Studierenden kann durch das unverfängliche Ausprobieren und Experimentieren mit der Box gefördert werden. Kreatives Arbeiten wird, gemäß unserer Befragungen in den Feldstudien, als willkommene Abwechslung zum Studienalltag gesehen und so kann die Box auch hier einen positiven Beitrag zu einem bereicherndem Studium an der HTWG Konstanz leisten.

Aufbau und Struktur der Box

Die Entwicklung eines analogen Tools zur Vereinfachung und Konkreti-sierung der Themenbereiche Start Up und Kreativität erhöht das eigenständige Arbeiten der Studierenden und fördert Innovation an der Hochschule Konstanz. Inhaltlich wie formal ist die Umsetzung der Innovations-Box erkenntnisgeleitet, da sie sich aus den zuvor genannten Ergebnissen der Recherche herleitet. 
Es findet eine Identifikation der Studierenden mit der Toolbox und der Hochschule  statt, denn das neue Corporate Design unterstützt die positive Dynamik und spiegelt sich in der Gestaltung der Innovations-Box wieder. Diese inhaltlichen und formalen Aspekte der Funktionalität und der nach-haltigen Integration der Box in den Hochschulkontext standen bei der Umsetzung des Prototypen im Vordergrund. Die wissenschaftlichen For-schungsansätze im Bereich des Design Thinking Prozess (Interviews, Umfragen, Expertengespräche und deren Auswertung) spielten hierbei eine grundlegende Rolle für das Verständnis der Problematiken und die Lösungs-gestaltung. Diese Arbeit manifestierte sich in einem iterativen Prozess, der divergente und konvergente Entwicklungsstadien durchlief; ein weiterer wichtiger Bestandteil der Arbeit des Designprozesses, der sich in der Innovations-Box wiederfindet und für beide Bereiche essenziell ist. 
Die inhaltliche Struktur wird in folgende Kapitel unterteilt, die aufeinander aufbauende und zu absolvierende Level bilden:

0. Motivation und Information
1. Ideengenerierung
2. Ideenauswahl
3. Ideenverbesserung
4. Ideenprüfung
5. Ideenumfeld
6. Präsentieren

Namensgebung und Design

Der Name »InBox« steht nicht nur für die Abkürzung »Innovations- Box«, sondern auch für das Box-in-Box-System und die methodische Systematik »think inside the box«. Er ist prägnant, leicht zu merken und im Bereich der bereits bestehenden Innovations-Boxen einzigartig. 
Die für die physische Box unmittelbar relevanten Ergebnisse wurden 
auf das Produkt übertragen. Das Box-in-Box-System enthält in seiner Form,
Ästhetik und Funktion offene Erkenntnisse als Anforderung des Auftrag-gebers  und verdeckte Erkenntnisse aus unseren Gesprächen und Interviews. 
Eine große, umfassende Box enthält sieben kleinere Boxen, die als zu
absolvierende Kapitel durchlaufen werden. Das neue HTWG Corporate
Design unterstreicht die visuelle Klarheit der Innovations-Box durch Haptik,
Grafik und Typografie. Sie wirkt dynamisch, flexibel und modern. In den
kleineren Boxen sind Werkzeuge, wie Methoden-Karten und Informationen
auf Plakaten und Broschüren, enthalten. Daneben beinhaltet die Box auch
die branchenüblichen Canvas Modelle. Spielerische Elemente und Extras
wie Notizblock, Kugelschreiber, Haftnotizen, Traubenzucker oder Flummiball  geben haptische Impulse und regen das kreative Arbeiten an.

Entstanden an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung in Konstanz, betreut durch Prof. Brian Switzer, Sommer 2017.

Mobirise

Master Projekt
Designforschung

Eine komplexe Aufgabe
für einen ungewöhnlichen Kunden.

»Zwölf Studierende aus dem Masterstudiengang Kommunikationsdesign der Hochschule Konstanz haben im Wintersemester 2016/2017 Arbeitsabläufe und Kommunikation in zwei Pflegeeinrichtungen der Konstanzer Spitalstiftung untersucht. Ihr Fokus sollte auf dem Wohlbefinden der Mitarbeiter liegen. Die Grundlage für die Arbeit ist folgende Problematik: Die Pflegeeinrichtungen der Spitalstiftung haben Probleme, neue Mitarbeiter zu werben und zu halten. Die Fluktuation in den Häusern ist enorm und im Vergleich mit anderen Pflegeeinrichtungen zeigt sich, dass sie ebenfalls mit diesem Problem zu kämpfen haben. Die Studierenden haben sich intensiv mit der Arbeit in beiden Pflegeheimen auseinandergesetzt, um möglichst viel vom gesamten Kontext der Arbeitssituation zu verstehen. Ihre ausführlichen qualitativen Untersuchungen bestanden aus teilnehmender Beobachtung, der Sammlung und Sichtung von Dokumenten sowie ausführlichen Inter-views mit Vertretern aus verschiedenen Bereichen der Pflegeeinrichtungen. Ihre Beobachtungen und Erkenntnisse haben die Studierenden zusammen-gefasst, aufbereitet und einem Gremium aus Heimleitungen, Stiftungsleitung und Pflegekräften präsentiert. Sowohl die Analyse als auch die Lösungsansätze fanden dabei große Zustimmung. Der entstandene Forschungsbericht soll Ansatzpunkte offenlegen und als Grundlage für weitere Schritte dienen. Für die Masterstudierenden bot das Projekt die Gelegenheit, anhand einer ungewöhnlichen Aufgabe einen neuen Zugang zu Gestaltungsfragen zu gewinnen. Die Anwendung von Designmethoden als Lösungsweg für komplexe Abläufe hat sich dabei ausgesprochen bewährt.«
(Zitat von Prof. Brian Switzer, verfasst als Vorwort des Forschungsberichts)

Entstanden an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung in Konstanz, betreut durch Prof. Brian Switzer, Winter 2016/17.

Mobirise

Bachelor Thesis

Lebensgeschichten
Von weißen Fliegen
und vielen Ivans

Auf der Suche nach Erinnerung, Identität und Perspektiven der Wahrheit wird die Vergangenheit einer Familiengeschichte aufgearbeitet. Wie kann man ein ganzes Menschenleben (be)greifbar machen? 
Erfahrungsgeschichten wurden mittels Erinnerungsinterviews  festgehalten und mögen dem Leser und Zuhörer als Dokument der Vergangenheit und Gegenwart dienen. Im April und Mai des Jahres 2016 haben mir meine Groß-mutter Cäcilie und meinen Großvater Oskar Rohrer dialogisch (im Text gekennzeichnet durch den kursiven Schriftschnitt für Cäcilie und den normalen Schnitt für Oskar) aus ihrem Leben erzählt. Diese Erzählungen habe ich digital aufgezeichnet, verschriftlicht und hier zusammengefasst. 
Beständige Erinnerungen wechseln sich mit episodenhaften  Gedanken ab und zeichnen detaillierte und gleichermaßen fragmentarische Lebensge-schichten. Es entsteht nicht nur ein Familienporträt von russlanddeutschen Auswanderern, sondern auch eine Studie über die Lebensumstände deutscher Bürger in der Sowjetunion während der Vor- und Nachkriegszeit 
des Zweiten Weltkrieges.  Auf diese Weise werden wichtige Erinnerungen bewahrt, was nicht nur für uns persönlich wichtig ist, sondern auch für 
unsere Nachkommen. Denn diese Erinnerungen skizzieren  Gefühle und Bilder, mit denen wir Vergleiche anstellen, die uns zum Nachdenken anregen, uns Einsicht in eine andere Welt bieten und eine neue Wertschätzung der Dinge schenken können. 

Entstanden an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig,
betreut durch Prof. Ulrike Stoltz, Prof. Klaus Paul und Dan Reynolds,
Sommer 2016.

Editorial Design, Fotografie, visuelle Gesellschaftsstudie
mit Karten- und Audiomarterial
18,5 x 25 cm, Hardcover
Auflage Hardcover 10, Auflage Softcover 20

Mobirise

Bachelor Projekt
Buchgestaltung

Ein kleines Handbuch &
Typografie in Braunschweig

Zwei Wegweiser, die typografische Themen und Atmosphären aufgreifen. 
Grundregeln der Typografie und Althergebrachtes werden in dem einen Buchobjekt visuell aufgearbeitet und im zweiten Buchobjekt wird die städtische Vielfalt von Typografie im angewandten Kontext gezeigt. Das Auge des Lesers wird in beiden Büchern sensibilisiert, geleitet und geschult. So kann der Leser bei einem Stadtspaziergang durch die Innenstadt von Braunschweig aufmerksam werden auf die unterschiedlichsten typografischen Schätze: ästhetische, laute, neue oder alte Beschriftungen oder Schilder, die aus dem alltäglichen Hintergrund in den bewussten Vordergrund gerückt werden.

Entstanden im Buch-Modul an der
Hochschule für Bildende Künste Braunschweig,
betreut durch Prof. Ulrike Stoltz, Sommer 2015.

Editorial Design, Fotografie
Auflage 3, 19 x 23 cm

Mobirise

Bachelor Projekt
Buchgestaltung

Rauschen

Urbane Geräuschquelle: Mietwohnung
Konfrontation, das bedeutet Konflikte. Das Bemerken eines Problems, dem man nicht  ausweichen kann und zu dessen Beseitigung man sich dem Konflikt stellen muss. Früher oder später wird es in jedem beliebigen Bereich unseres Lebens immer eine Konfrontation geben, der wir gegenübertreten müssen. Wir suchen es uns nicht aus, dass wir in diese speziellen Situationen geraten. Es scheint, als würden sie uns finden. Ebenso ist es in meiner momentanen Wohnsituation, einer Mietwohnung in einem Acht-Parteien-Haus. Hier werde ich täglich von großen oder kleinen Konflikten gefunden. Ich kann mich nicht dagegen wehren und kann die Tür vor ihnen nicht 
verschließen, denn Konflikte können physische Grenzen überschreiten und auf physikalischer  Ebene fortdauern. Ihr störrisches Dasein kann ich als Mieter mit allen fünf Sinnen wahrnehmen. In diesem Buch dokumentiere ich die mir zugelaufenen Konflikte aus dem urbanen Umfeld meiner Ein-Zimmer-Wohnung in Braunschweig. Es ist ein konstantes Rauschen 
und Geschehen, dem ich mich ausgesetzt sehe und ich habe mir so manches
Mal gewünscht, nicht derart tief in die sozialen Gegebenheiten eingebunden zu  werden. Jedoch bleibt dies nichts als ein unerfüllbarer Wunsch und deshalb werde ich mich der Konfrontation immer wieder stellen müssen. 
Ein paar Teile dieses Buchen stammen aus mir zugetragenen Begebenheiten und  Geschichten von meinen Freunden, Bekannten und Verwandten. Ich kann also froh sein, dass ich nicht alle beschriebenen Ereignisse am eigenen Leibe erfahren musste.

Entstanden im Buch-Modul an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, betreut durch Roman Wilhelm, Winter 2014/15.

Editorial Design, Fotografie, visuelle Gesellschaftsstudie
Auflage 5, 16 x 21,5 cm

Mobirise

Bachelor Projekt
Experimentalfilm

Ein Spiel mit Farben,
Storytelling und Geschwindigkeit

Sehnsucht, Wut, Liebe und Hass. Der Kurzfilm »artificial« verbindet Realität und Fiktion in einer träumerischen Liebesgeschichte. Die Grenzen von Zeit und Raum verschwimmen, ebenso wie die Erzählungen zweier Menschen. Eine theatralische Atmosphäre, geprägt durch Kitsch und Emotionen, bietet dem Zuschauer Spielräume für die Interpretation und die Beantwortung der Frage nach der Wahrheit.

Mobirise

Film-Wettbewerb
durchgedreht24

Kurzfilm 2016

In nur 24 Stunden filmt das Team TM-Kollektiv ohne Schnitt, mit nur einer Kamera einen Kurzfilm von maximal 5 Minuten. Dabei werden drei vorgegebene Begriffe visuell und/oder auditiv eingebaut.
Hier: Gurke, Einhorn, Apokalypse. Es geht um Macht, Intrigen, Gewalt, das Wohlergehen der Erdenbewohner und ein bisschen Vergesslichkeit.

Mobirise

Film-Wettbewerb
durchgedreht24

Kurzfilm 2015
4. Preis

In nur 24 Stunden filmt das Team TM-Kollektiv ohne Schnitt, mit nur einer Kamera einen Kurzfilm von maximal 5 Minuten. Dabei werden drei vorgegebene Begriffe visuell und/oder auditiv eingebaut.
Hier: Wasserturm, Streichhölzer, Parallelwelten. Es geht um Zusammenhalt und Liebe, Vergänglichkeit und Entschleunigung, Sehnsucht und Trauer.